Schottische Ausbeute: Teil 1

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Ein schottischer Quilt….

 

Stoffbeschaffung:

Während unseres Schottlandaufenthaltes im September habe ich mich Stoff Kauf technisch sehr zurückgehalten und insgesamt nur 3 Quiltshops besucht. Den Letzten am Tag unseres Abfluges in Edinburgh auf dem Weg zum Flughafen. Edinburgh Patchwork ist ein kleines Geschäft, welches modernere Stoffe bekannter Hersteller, u.a.v. Tula Pink,verkauft. Dort hat meine Tochter sich ein älteres Layer Cake von Moda Urban Chicks “Nomad“für eine  leichte Kuscheldecke ausgesucht.

Stoffverarbeitung:

Seit geraumer Zeit versuche ich meine (irgendwann einmal gekauften) Quilting-Tools einzusetzen. Für dieses Top war die Zauberkachel© Klappschablone das Mittel der Wahl. Erworben habe ich diese Schablone auf der Creativa in Dortmund anno 2005. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch teilweise in cm genäht und der Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zentimeterschablone handelt keine Bedeutung bemessen.

urban-in-progressDa die Schablone etwas kleiner (24x24cm) als das Layer Cake Format (25,4×25,4cm) ist habe ich sie mittig gelegt und die Schnitte entsprechend verlängert. Durch die Verwendung des Inch-Füßchens ist es aber zu Verschiebungen gekommen, so dass die Nahtzugaben nicht mehr passten. Für dieses Projekt habe ich es wegen der wilden Stoffe akzeptiert, ein weiteres würde ich vermutlich mit einem 0,75 cm Füßchen nähen.

Zum Schluss habe ich alle 63 Blöcke auf 7,5” zurückgeschnitten, zusammengenäht und einen Rand aus Michael Miller Cotton Couture zugefügt.

Die Leftovers habe ich, nachdem ich das Binding vorbereitet habe, in 2,5” Streifen geschnitten und vernäht. Aufgefüllt wieder mit Michael Miller Cotton Couture.

Quilting:

Schon lange habe ich gehofft mal ein passendes Top für das Muster “Time Warp” von Patricia Ritter zu finden.

time-warpMittlerweile gibt es einige ähnliche Pantograph-Muster, aber dieses gefällt mir persönlich noch immer am Besten, da die S-Kurve nicht so ausholend ist.

Für das Quilting habe ich einen meiner Lieblingsfäden Glide von FilTec in Ocean, eine optimal zum vorderen Rand passende Farbe.

Vorderseite Scotch 2016

Farbverläufe….

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Als ich die Gelato-Stoffe von EE.Schenck bei Quilt Cabin in Dortmund zum Ersten mal gesehen habe, war ich hin und weg und wollte einen Lasagnequilt mit trennenden Quadraten aus Oakshots machen. Für dieses Projekt habe ich dann die Stoffe ausgesucht…. aber…. als ich bei Claudia Pfeil, Quilt & Co./ Krefeld, den ersten Babyblock aus den Stöffchen erspäht habe, habe ich mich dann doch umentschieden und nochmal einige Farben aufgestockt.

Als ich die ersten Blöckchen  genäht und angeordnet hatte gefiel mir die Farbkombination nicht wirklich….. aber im Laufe der Zeit wuchs das Top und mein Gefallen daran…..

mehr Informationen gibt es hier: “Rainbow Cubes”

Boxy – Digital Muster

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Im Rahmen einer Aktion für die Quiltfriends habe ich ein Top zum Quilten erhalten und für dieses ein neues Quiltmuster entworfen. Da der Empfänger noch nicht bekannt war habe ich mich für “einfach und großzügig” entschieden.

Da ich im Moment viel mit meinem Grafik Programm Corel DRAW X8 spiele, ist dieses Muster “Boxy” durch Ausprobieren bestimmter Funktionen innerhalb des Programmes entstanden. Für die Erstellung des eigentlichen quiltbaren Musters habe ich, wie fast immer, Art and Stitch benutzt.

boxy charity
Muster boxy

Muster-Spielereien

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Hier möchte ich meinen letzten Beitrag, in dem ich mit einer Sinuskurve “gespielt” habe, aufgreifen und einige Beispiele zeigen in denen deutlich wird, dass selbst kleine Änderungen im Layout zu einem völlig anderen Allover-Quiltmuster führen können.

Das ist mein Muster “Cola”, eine sich schlängelnde Schlange.

Hier ist die typischste Anordnung für das Muster. Eine Anordnung untereinander mit einem Versatz von 50 % je Reihe.

In dieser Anordnung liegen die einzelnen Reihen direkt untereinander und haben keinen Versatz, so dass sich ein zusätzlicher Effekt durch den nicht gequilteten Bereich ergibt.

Durch eine kleine Modifikation des Musters Cola, ich habe jeweils einen Kreis auf die Enden gesetzt, ist das Muster “Ringla” entstanden. Auch hier einige Beispiele, wie sich kleine Änderungen auf das Gesamtbild auswirken können.

Hier das Muster “Ringla” mit 12 Windungen. Durch die Erhöhung bzw. Reduzierung der Windungszahl ergibt sich ebenfalls ein anderes Muster. Ebenso hat diese Veränderung Einfluss auf die Dichte des Qultings. Für ein offenes Quilting bieten sich daher in der Regel sehr einfache Muster an.

Hier also “Ringla” in einer typischen Anordnung…

….oder in einer verzerrten Darstellung:

Das ebenfalls auf einer Raute als Grundform basierende Muster “Puntas” läßt sich in nahezu unendlichen Variationen kombinieren…

“Puntas” als Einzelmuster…

.. und in der typischen Versatzanordnung.

Durch eine kleine Manipulation, Abknipsen der Enden, ist aus “Puntas” des Muster “Puntita” entstanden.

Obwohl sehr ähnlich ergibt sich gegen dem obigen Muster “Punta” ein doch recht unterschiedliches Bild.

Noch deutlicher wird die Variabilität dieser einfachen Muster, wenn man sie ineinander greifen läßt, wie in diesem Beispiel:

Zuletzt noch eine ganz andere Variation. Hier ist ein Muster hochkant gestellt und mit einigen Extralinien verbunden worden. Der Grund für solche Muster liegt im Einen in der Anordnung: nicht immer kann ein Quilt so gedreht werden, dass die Richtung des Quiltmusters in der gewünschten Ausrichtungüber dem Quilttop liegt. Zum Anderen sind diese Muster sehr Longarm freundlich und reduzieren die Plazierungsvorgänge beim Quilten.

Wellen – Waves Muster

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Auf der Suche nach einem auf einer einfachen Form basierendem Design für einen Kundenquilt habe ich mit der Sinuskurve gespielt und durch minimale Änderungen sehr unterschiedliche Quiltmuster erhalten.

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Das Layout der Topvorlage wurde, entsprechend dem Kundenquilt, mit Electric Quilt (EQ) 7 erstellt und farblich angepasst.

Cats ‘nd Dogs Bag

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Tasche total
Innenleben Tasche

Eine längst versprochene Tasche und eine Versuch!

Den Stoff, aus der “Josie & Theo” Serie von Stof, haben meine Tochter und ich bereits im Herbst 2015 bei Brigitte Voss, Stofflust, in Mönchengladbach – Rheindahlen entdeckt und konnten nicht wiederstehen. Es sollte eine einfache “Alle Tage” – Tasche mit etwas Stand werden. Hier kommt dann der Versuch:

Gequiltet wurde direkt mit der Longarm auf Vlies und Stoff ohne die Verwendung eines Rückenstoffes. Als Vlies habe ich ein etwas härteres 10mm Polyestervlies benutzt. Dieses wäre für eine Decke nicht unbedingt das Vlies meiner Wahl, aber hier gut geeignet. Es lies sich gut aufspannen und hatte kaum Verzug. Das eigentliche Quilten verlief, obwohl ich skeptisch war, problemlos. Der Optik wegen werde ich beim nächsten Mal etwas dichter quilten und evt. ein 5mm Vlies testen.

Quilting Longarm ohne Rücken
Quilting oben

Flanell Kuschel Quilt

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CR gesamtEndlich habe ich die Zeit gefunden und die Flanell-Stoffe, die ich im Herbst 2014 in Decatur, Georgia, bei Intown Quilters gekauft habe zu einer Kuscheldecke verarbeitet.

Die Stoffe stammen alle aud der “Shetland Flannel“-Serie von Robert Kaufman und sind einfach nur schön: Farbe und Griff ein Traum. Nähen sehr flusenbehaftet.

Der Rücken ist ebenfalls Flanell, von Quilt  Co. und ist eine gelungene Ergänzung, da es den Orginalstoff leider nicht mehr gibt.

Gequiltet mit APQS Millie und QuiltPath im Cheron-Muster, das den gesamten vefügbaren Freiraum der Millie ausnutzt.

Longarm – Classes with Gina Perkes

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Vom 2. Februar bis zum 5. Februar  habe ich im Rahmen des APQS Open House 2016, in Krefeld bei Claudia Pfeil, mehrere Kurse bei der amerikanischen Longarmquilterin Gina Perkes besucht. Für mich, als sehr Computer orientierte Quilterin, eine besondere Erfahrung und die Motivation mich intensiver mit dem Freihandquilten zu befassen.

Unter anderem unterrichtete Gina ” Grids and Fillers”, “Not so Basic Ruler Works” und “Free Motion Applique”.

Gina Perkes

Hier ist ein Teil meiner “Ausbeute”!

Neben den Protokollen und einem signierten Buch von Gina haben mir die Ruler besonders gut gefallen. Vor allem ein Ruler, der um den Hoppingfoot gelegt wird und ein genaues Führen der Maschine um z.B. Applikationen ermöglicht.

Eine weitere Sache waren die “Pounce Pads” von Full Line Stencil. Im Grunde kreideenthaltende Schwämme, die über eine Art Sieb festrichen werden und so Markierungen auf dem Quilt ermöglichen. Die Pads gibt es in mehreren Farben und die Siebvorlagen in großer Außwahl. Ich habe sie direkt in den USA zu moderaten Versandkosten bestellt und sie wurden sehr schnell geliefert. Die Anwendung sehe ich für mich im Quilten von Applikations-Hintergründen, die mit dem Computer nur unter sehr großem Aufwand zu erstellen sind.

 

Eine ursprünglich schlechte Nachricht, Gina hat ihren Anschlussflug nach Europa nicht erreicht, hatte ein gutes Nachspiel: “Freie Kurswahl” bei Claudia Pfeil! Ich habe mir ihren “Filler” Kurs ausgesucht und direkt die brandneue DVD mitgenommen.

Bread Butter

Alles in Allem eine sehr erfolgreiche Woche, in der ich außerdem noch viele liebe Menschen wiedergetroffen habe bzw. kennenlernen durfte.

 

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